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Gefühlswelten im Coaching

In einer vertrau­ens­vol­len Beratungs­be­zie­hung existie­ren alle diese Gefüh­le, genau­so wie im wirkli­chen Leben. Ein Klient, der (wie der Vertriebs­lei­ter) nicht gelernt hat, seine Gefüh­le zu verba­li­sie­ren, sondern der im Ausagie­ren stecken geblie­ben ist, bekommt durch einen Coach, der ihm dies spiegelt, eine neue Chance, sich mit seinen Mitar­bei­tern konstruk­tiv auch über seinen Ärger zu verstän­di­gen. Und eine Klien­tin, die wie die Besit­ze­rin des Reise­bü­ros, nicht lernen konnte, wahre von falscher Zuwen­dung zu unter­schei­den, wird mit sich selbst fürsorg­li­cher umgehen, wenn sie den destruk­ti­ven Zuschrei­bun­gen ihrer Kunden Grenzen setzen kann. Ihr Geschäft wird langfris­tig nicht leiden, sondern gewin­nen. Der Profes­sor, der an seinem System verzwei­felt, lernt mit dem Coach, dass Sachli­ches nicht immer nur Sachli­ches ist.

Aber auch und gerade bei unspe­zi­fi­schen Anläs­sen kann der Coach dem Klien­ten dadurch helfen, dass er seine Gefühls­la­ge mitfühlt und benennt. Ein Gegen­über, dass die Gefüh­le des Klien­ten versteht, darauf eingeht und gelegent­lich auch Grenzen setzt, entlas­tet und hilft, Wesent­li­ches von Unwesent­li­chem zu trennen und Antwor­ten auf die Frage zu finden, wie man sich selber im Angesicht von nicht zu ändern­den Rahmen­be­din­gun­gen emotio­nal aufstel­len möchte. Der Klient, der  Führungs­kraft ist, kann darüber hinaus von einem „Affekt-Coaching“ lernen, wie es um die Gefüh­le seiner Mitar­bei­ter steht und wie er ihnen am besten begeg­nen kann.