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Heute geht es um die Frage, warum es überhaupt sinnvoll ist, Zeit in Psycho­the­ra­pie und Persön­lich­keits­ent­wick­lung zu inves­tie­ren.

Wer in seiner Mitte ist, sich ausge­gli­chen und harmo­nisch fühlt, braucht das nicht. Wer im Frieden mit sich ist, akzep­tiert sich selbst so, wie er ist. Derje­ni­ge ist stark und weiß, was er will. Zudem hat er den Mut und auch die Fähig­kei­ten, seine Inter­es­sen einzu­for­dern und Wünsche zu reali­sie­ren.

Bekomme ich, was ich brauche?

Über diesen Punkt, wie Sie etwas bekom­men, was Sie möchten, möchte ich heute sprechen bzw. schrei­ben.

Den meisten Menschen wurde in Ihrer Kindheit vermit­telt, dass es nicht richtig ist, etwas zu wollen und sich für ihre Wünsche stark zu machen. Wenn z. B. ein Kind wohin fahren oder etwas lernen – wie Tennis spielen – wollte, hieß es dann: „Das ist zu teuer. Das können wir uns nicht leisten.“ Oder: „Das ist nichts für Mädchen, nichts für Jungen, zu gefähr­lich, ungesund, langwei­lig usw.“ In jeden Fall nicht richtig.

Wie in der Arbeit mit vielen Menschen immer wieder deutlich wird, SPÜREN empfind­sa­me Kinder, auch ohne es mit Worten vermit­telt bekom­men zu haben, dass ihre Bedürf­nis­se und Wünsche nicht gut ankom­men. Weil sie sehr harmo­nie­be­dürf­tig sind, fragen oder bitten sie ihre Eltern gar nicht erst, sondern unter­drü­cken ihre Wünsche und verlie­ren so ihre wahren Inter­es­sen aus den Augen. Das allein ist bereits sehr schade.

Doch viel schlim­mer ist das erlern­te Muster, das in der Regel ein ganzes Leben lang prakti­ziert wird. Ein Mensch der so erzogen wurde, ist davon überzeugt, dass er nicht viel wollen, verlan­gen oder einfor­dern darf. Er ist darin verun­si­chert, ob seine eigenen Wünsche berech­tigt sind. Das führt dazu, sich nach der sozia­len Erwünschtheit und den Bedürf­nis­sen anderer zu richten. Mit den fatalen Folgen großer Unzufrie­den­heit und innerer Leere.

Wie sieht die Lösung aus?

Dieses ungesun­de Verhal­tens­mus­ter wird durch Bewusst­wer­den, dem sogenann­ten Aha-Effekt, einer ERKENNTNIS und entspre­chen­den Verhal­tens­än­de­run­gen aufge­löst. Und dafür brauchen Menschen häufig ein Gegen­über, dass Hinwei­se in die richti­ge Richtung geben kann.

Ist der Übeltä­ter erkannt, ist dies bereits der erste Schritt zur Besse­rung. Der nächs­te Schritt besteht darin, die eigenen Bedürf­nis­se und Wünsche herraus­zu­fin­den und sich einzu­ge­ste­hen. Als nächs­tes kommt dann, sich mutig für sich stark zu machen und heraus­zu­fin­den, wie sich die eigenen Wünsche erfül­len lassen. Manche schaf­fen das allein und selbstän­dig. Den meisten tut Unter­stüt­zung gut. In jedem Fall verläuft Entwick­lung und das Errei­chen von Zielen mit Hilfe­stel­lung schnel­ler und macht viel mehr Spaß.

Wenn Sie sich jetzt fragen: „Wie zufrie­den bin ich wirklich?“ und diese Frage ehrlich beant­wor­ten, wissen Sie, ob es für Sie nützlich sein könnte, in Ihre Persön­lich­keits­ent­wick­lung zu inves­tie­ren.

Mit den besten Wünschen für einen erfolg­rei­chen Tag –

Helma Caspa­ry

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